Wirtschaft, Arbeit, Tourismus: Neue Chancen durch Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist der Grundgedanke bündnisgrüner Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik. Daraus ergibt sich, dass der Bestandspflege im Rahmen der Wirtschaftsförderung eine gleich hohe Bedeutung zukommen sollte wie der Forcierung von Neugründungen. Das muss sich sowohl im Budget wie im Personalaufwand der bezirklichen Wirtschaftsförderung niederschlagen.

Besonders in der Kreativwirtschaft und den Zukunftsbranchen im Energiesektor, der Verkehrstechnik, dem Gesundheitsbereich und der Hochtechnologie liegen Schwerpunkte in Treptow-Köpenick, die es gilt unter der genannten Maxime auszubauen und zu stärken. Dabei spielen die beiden Hochschulstandorte Humboldt-Universität  in Adlershof und die Hochschule für Technik und Wirtschaft in Oberschöneweide eine wesentliche Rolle, wie auch die beiden großen Innovationszentren in der Wuhlheide und am Spreeknie sowie der Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof (WISTA).

Attraktive Rahmenbedingungen für nachhaltiges Wirtschaften schaffen

Neben einer guten und flexiblen Infrastruktur benötigen die dort agierenden Kleinst-, Kleinund mittelständischen Unternehmen zügige und verlässliche Verwaltungsprozesse, eine von der Politik forcierte Umfeldbetrachtung sowie Unterstützung bei der Clusterbildung. Diese Netzwerkbildung von Firmen unterschiedlicher Liefer- oder Wettbewerbs-beziehungen bekommt in Zukunft im Wirtschaftsprozess eine immer größere Bedeutung. Wesentlicher Aspekt dabei sind aber auch ökologische Erfordernisse sowie der Erhalt und die Sicherung von Arbeitsplätzen, die ein faires Einkommen schaffen, die Menschenwürde einhalten und den Gedanken der Nachhaltigkeit berücksichtigen. Arbeitsplätze um jeden Preis sind mit Bündnis 90/ Die Grünen nicht zu machen. Arbeitsplatz-Strukturen, die nur auf Grund von Lohndumping oder dem Fließen von Fördergeldern existieren, bedeuten auch für die Beschäftigten keine sichere Existenz und sind daher nicht nachhaltig – wir halten diese für nicht förderungswürdig! 

Wir setzen uns ein für:

• die Unterstützung der Wirtschaftskreise in den Ortsteilen

• eine Überprüfung der bisherigen Praxis der Bestandspflege auf ihreEffektivität

• den Ausbau und Erhalt der Infrastruktur zusammen mit den Betrieben

• die Förderung der betrieblichen Weiterbildung

• eine engere Verzahnung von Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik

Umweltschonender Tourismus

Im Tourismus muss endlich ein Gesamtkonzept her, dass insbesondere auf den Regionaltourismus abzielt. Die BerlinerInnen und BrandenburgerInnen wie auch die Touristen, die zum wiederholten Male in Berlin sind, müssen stärker angesprochen werden. Es ist auf eine enge Kooperation im Regionalpark Müggelspree abzuzielen, um tatsächlich Wirkung zu entfalten und unterschiedliche Interessen zu einem Ziel zu bündeln.

Der Müggelsee und seine Uferzonen sind für alle BerlinerInnen wie auch für viele Gäste ein beliebtes Ziel. Zugleich handelt es sich um ein Ökosystem, das ständigen Bedrängungen ausgesetzt ist. Auch hier haben wir eine klare Botschaft: Wir treten für eine behutsame naturnahe Entwicklung des Gebietes für Ausflüge, körperliche Betätigung und Erholung ein. Von jeder Nutzerin und jedem Nutzer kann dabei verlangt werden, ein Verständnis dafür aufzubringen, wie man sich beim Ausruhen oder Betätigen in der freien Natur verhalten sollte.

Wir werden:

• die sportlichen und touristischen Aktivitäten besonders fördern, die mit Muskel-,

Sonnen- und Windkraft betrieben werden

• den Tourismus im Bezirk vom Wasser aus denken und gestalten

• das wassertouristische Leitsystem der ,,Gelben Welle“ weiterführen und ausbauen

Termine
05.08.2017 - 06.08.2017 Aktionswochenende: Plakate aufhängen
Wir brauchen eure Unterstützung! Mailt uns gerne, wenn ihr anpacken mögt.
Ort: Treptow-Köpenick
14.08.2017 Beginn Briefwahl
Briefwahl-Unterlagen dürfen nun abgeschickt werden. Beantragung z.B. online möglich.
Ort: Wahlamt Treptow-Köpenick
07.09.2017 (19:00 - 20:30) Podiumsdiskussion des Bürgervereins Friedrichshagen
Erik Marquardt diskutiert mit anderen Direktkandidat*innen über sozialpolitische Themen.
Ort: Rathaus Friedrichshagen, Bölschestraße 87/88
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