Der grüne Südosten: Umwelt- und Naturschutz – eine tragende Säule unserer Politik

Unsere Partei ist seit ihren Anfängen die Partei für Umwelt- und Naturschutz. Der Erhalt der natürlichen Umwelt hat für uns Grüne auch in Treptow-Köpenick herausragende Bedeutung. Wir schützen die Natur und damit uns selbst vor dem Raubbau durch den Menschen. Wir erkennen die negativen Auswirkungen einer einseitig wachstumsorientierten Lebensweise auf das Klima. Freiheitlich gesinnt, verteidigen wir die Vielfalt an Lebensstilen und wenden uns doch dagegen, Freiheit mit dem ungezügelten Recht auf Mobilität gleichzusetzen. Der Einzelne darf seine individuellen Lebensentscheidungen nicht ohne Rücksicht auf die Belange der Umwelt durchsetzen. Wir setzen uns für ein an Qualität und Nachhaltigkeit ausgerichtetes Leben ein und beziehen diese Haltung auf Mensch und Umwelt, auf den gesamten Kreislauf der Natur. Wir setzen uns für den Schutz wildlebender Tiere und Pflanzen und deren natürlicher Lebensräume, Gewässer, Uferbereiche, Wälder und Wiesen ein. Der Bezirk kann durch Aufklärung und eine engagierte Öffentlichkeitsarbeit dazu beitragen, Unkenntnis im Umgang mit der unter Schutz stehenden Natur entgegenzuwirken.

Klimahauptstadt Berlin

Berlin hat sich dazu verpflichtet, im nächsten Jahrzehnt 40 Prozent seiner CO2-Emissionen einzusparen. Der rot-rote Senat ist an dem dringend benötigten Klimaschutzgesetz gescheitert. Ein Senat unter grüner Beteiligung wird den Klimaschutz zu einem zentralen Feld der Politik machen. Auch die Bezirke sind gefordert: Die Erarbeitung einer bezirklichen Klimaschutzpolitik wird eine der großen Aufgaben in der kommenden Wahlperiode in Treptow-Köpenick sein. Wir werden uns dafür stark machen, dass Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Verbände und Bürgerschaft gemeinsam an diesem Ziel arbeiten.

Stadtnatur in Treptow-Köpenick

In Treptow-Köpenick wollen wir das Bewusstsein für die Bedeutung und Gefährdung der Stadtnatur weiter stärken. Unser Bezirk hat die schlechteste Baumbilanz in ganz Berlin, der jährliche Verlust an Straßenbäumen muss ein Ende haben! Die wegen des unverantwortlichen Weiterbaus der A 100 nach Treptow drohenden Fällungen der prächtigen Platanen im Bereich Elsenstraße / Puschkinallee ist nur die Spitze des Eisbergs. Jede Fällung muss durch eine Neupflanzung ausgeglichen werden! Nachpflanzungen müssen ausfinanziert werden! 

Wo Fällungen unumgänglich sind, sind die AnwohnerInnen direkt durch das Bezirksamt frühzeitig zu informieren. Die Pflege von Parks und kleineren Grünflächen, Straßenbäumen und straßenbegleitendem Grün in den dicht besiedelten Altbaugebieten wie AltTreptow und Schöneweide oder in den großräumigen Neubaugebieten wie in Altglienicke verlangt einen hohen Aufwand. Der Bezirk kann den Erhalt und die Pflege des Stadtgrüns nur gemeinsam mit der engagierten Bürgerschaft leisten, seine personellen und finanziellen Möglichkeiten sind begrenzt. Die auch von uns angestoßenen Baumpatenschaften sind ein gutes Modell für Bürgerbeteiligung, das  in der nächsten Wahlperiode unbedingt populärer gemacht und auf Kleinstgrünflächen ausgeweitet werden muss. Initiativen der Anwohnerschaft zur Begrünung von Baumscheiben sind zu begrüßen und unbürokratisch zu unterstützen.

Weiterhin setzen wir uns für die Wiedergewinnung des Bereiches des Volksparks Wuhlheide als Ruhepol von hohem Naherholungswert ein. Hier ist in den letzten Jahren durch bürgerschaftliches Engagement Pionierarbeit geleistet worden, die gefördert und fortgesetzt werden sollte. Bei der geplanten völlig überdimensionierten Großsteganlage im Frauentog an der Altstadt Köpenick ist es uns im Einklang mit dem Engagement vieler betroffener AnwohnerInnen gelungen, das Bezirksamt sowohl juristisch wie auch politisch auszubremsen. Eine neue Konzeption der wassertouristischen Erschließung der Altstadt Köpenick, die die ökologischen Gesichtspunkte neben den Belangen des Denkmalschutzes ernst nimmt und die Bürgerschaft beteiligt, wird von uns seit Jahren und auch in der Zukunft gefordert.

Termine
19.09.2017 (20:00 - 22:00) Kiezgespräch mit Harald Moritz
Harald Moritz verbindet sein Kiezgespräch mit der Veranstaltungsreihe „Miteinander im Kiez –...
Ort: Bürger*innenbüro, Karl-Kunger-Str. 68, 12435 Berlin
22.09.2017 (17:15 - 19:30) Film und Diskussion "Immer noch eine unbequeme Wahrheit - unsere Zeit läuft"
Ort: Kino Union, Bölschestr. 69 (Friedrichshagen)
24.09.2017 (08:00 - 18:00) Bundestagswahl
Ort: in jedem Wahllokal
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