Sport fördern für Gesundheit und soziales Lernen

Treptow-Köpenick hat weit mehr als 200 Sportvereine, in denen Tausende BürgerInnen organisiert sind, und noch mehr treiben außerhalb der Vereine und Fitnessstudios Sport. Bündnis 90/Die Grünen bekennt sich zu der Tradition und zu der besonderen Bedeutung des Sports für den Bezirk Treptow-Köpenick. Vom Sport profitieren nicht nur die physische Gesundheit und das seelische Gleichgewicht der Aktiven, sondern auch die Gesellschaft als Ganzes. Sport bietet einmalige Chancen in der Drogen- und Kriminalitätsprophylaxe, ist gesundheitspolitisch von unschätzbarem Wert und die Vereine sind darüber hinaus Orte sozialen Lernens und des Miteinanders von Einheimischen, Zugezogenen und MigrantInnen.

Leistungs- und Breitensport fördern

In Treptow-Köpenick hat der Wassersport durch die bedeutenden Gewässer Dahme, Müggelsee und Spree einen Schwerpunkt. Große Bedeutung kommt dabei Berlins ältester Sportstätte zu, der mehr als 125-jährigen Regattastrecke in Grünau. In unmittelbarer Nähe hat das weiterhin zu fördernde Wassersportmuseum seinen Standort. Auch außerhalb des Wassers spielen in Treptow-Köpenick ansässige Vereine eine bedeutende Rolle. Die Volleyballerinnen vom Köpenicker SC treten in der 1. Bundesliga an, an der „Alten Försterei" spielt der Fußball-Bundesligist 1. FC Union Berlin, ein außergewöhnlicher und traditionsreicher Fußballverein mit Kultstatus. Treptow-Köpenick bietet aber nicht nur hervorragende Möglichkeiten für den Leistungssport, sondern ist geradezu prädestiniert für breitensportliche Aktivitäten. Der Erholungswert unserer Wälder und Gewässer ist außerordentlich hoch. Wanderungen, Fahrrad- oder Skatingtouren rund um den Müggelsee sind zu allen Jahreszeiten ein Erlebnis. Der größte See Berlins bietet ausgezeichnete Möglichkeiten zum Paddeln, Surfen und Segeln.

Sportstätten nachhaltig sichern

Bündnis 90/Die Grünen fordern, öffentliche Sportstätten und Trainingsmöglichkeiten nicht nur VereinssportlerInnen zur Verfügung zu stellen. Allen BürgerInnen sollten im Wohnumfeld Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung zur Verfügung stehen. Dazu sind vorhandene Sportanlagen für alle Sportwilligen zu öffnen und dies entsprechend bekannt 

zu machen. Schulen sollten in der Sportförderung eine besondere Rolle erhalten. In Zusammenarbeit mit Vereinen sollte der Schulsport Anregungen zur sportlichen Betätigung bieten. Die Ämter für Schule und Sport sollten dabei als Bindeglied fungieren. Wir setzen uns für den Erhalt der vorhandenen Frei- und Hallenbäder ein, auch, aber nicht nur, um die Verpflichtungen des Schulsports angemessen gewährleisten zu können. Wir fordern, keine weiteren Rasenplätze durch Kunstrasen zu ersetzen, um Verletzungsgefahren zu reduzieren und weitere Flächenversiegelungen zu vermeiden. In Einzelfällen sollte die Rückumwandlung von Kunst- in Naturrasenplätze geprüft werden, da die in naher Zukunft anstehende Sanierung dieser Plätze finanziell nicht zu stemmen sein wird und Rasenplätze langfristig günstiger sind. Im Rahmen bezirklicher Möglichkeiten sind wettkampftaugliche Sportstätten zu erhalten, zu sanieren und neu zu schaffen. Hierbei sind Bedürfnisse der AnwohnerInnen mit zu berücksichtigen. Kommerzieller Freizeitsport kann das bestehende Angebot sinnvoll ergänzen, solange er nicht auf eine dauerhafte Finanzierung im Rahmen öffentlicher Zuwendungen angewiesen ist.

Termine
05.08.2017 - 06.08.2017 Aktionswochenende: Plakate aufhängen
Wir brauchen eure Unterstützung! Mailt uns gerne, wenn ihr anpacken mögt.
Ort: Treptow-Köpenick
14.08.2017 Beginn Briefwahl
Briefwahl-Unterlagen dürfen nun abgeschickt werden. Beantragung z.B. online möglich.
Ort: Wahlamt Treptow-Köpenick
07.09.2017 (19:00 - 20:30) Podiumsdiskussion des Bürgervereins Friedrichshagen
Erik Marquardt diskutiert mit anderen Direktkandidat*innen über sozialpolitische Themen.
Ort: Rathaus Friedrichshagen, Bölschestraße 87/88
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