Auf Bildung kommt es an!

Unser Ziel ist eine größtmögliche Chancengleichheit in Sachen Bildung. Dies erreichen wir nur, indem wir gleiche Möglichkeiten des Zugangs zu Wissen, Informationen und Bildung – unabhängig von sozialer Herkunft – schaffen. Bildung kann nicht auf die Schule reduziert werden. Die Familie ist eine der wesentlichen Institutionen, wenn es um die Bildung von Kindern geht. Familiäre Kompetenzen müssen, dort wo sie fehlen, deshalb gestärkt werden, auch müssen Eltern mehr in Bildungsfragen einbezogen werden.

Kita

Als erste öffentliche Bildungsstätte unserer Kinder legen wir auf die Qualitätsentwicklung der Kita besonderen Wert. Allen Eltern, die einen Kita-Platz suchen, soll dieser auch zur Verfügung gestellt werden. Wir wollen ein ausreichendes, vielfältiges und qualitativ gutes Angebot an Kindergärten und Horten im Bezirk erhalten. Außerdem halten wir eine Profilschärfung der einzelnen Kitas für wichtig, insbesondere bewegungsfreundliche und ökologische Bildungsansätze sind erstrebenswert.

Schule

Die Bezirksverwaltung hat im Bereich Schule wenig Einfluss, sie ist nur für die Schulgebäude und die Rahmenbedingungen der Schulen verantwortlich, das heißt, dass ein funktionierendes Sekretariat und ein/e Hausmeister/in zur Verfügung steht und dass die Gebäudereinigung und der Winterdienst ordnungsgemäß funktionieren. 

Trotzdem wollen wir die Schulen von bezirklicher Seite stärker unterstützen, sich vom reinen Lern- zu einem Lebensort zu entwickeln. Wir wollen zusammen mit der Landesebene die begonnene Schulreform umsetzen und korrigieren, wo es nötig ist, und die räumlichen Gegebenheiten dort verbessern, wo noch nicht geschehen. Ebenfalls wollen wir mithelfen, dass die Schulen sich mit Sportvereinen, Initiativen und Jugendprojekten vernetzen, damit 21 Schulen sich ihrem Kiez öffnen. Auch werden wir die schon begonnene Zusammenarbeit zwischen dem Verwaltungsbereich Schule und dem Jugendamt weiter vorantreiben, damit schnell dort Hilfe angeboten wird, wo sie nötig ist.

Jugendfreizeiteinrichtungen

Jugend- und Sozialarbeit soll die Entwicklung unserer Kinder zu selbstständigen Persönlichkeiten fördern und mit Hilfe zur Selbsthilfe auch Benachteiligungen aller Art ausgleichen. 

Deshalb fordern wir:

• Keine weitere Schließung von Jugendfreizeiteinrichtungen: 

Wir brauchen in Treptow-Köpenick ein buntgefächertes Angebotvon Jugendfreizeiteinrichtungen

• Projekte mit starker Partizipation der Jugendlichen müssen besonders unterstützt werden

• Wir wollen auch weiterhin Projekte fördern, die sich für ein friedliches Miteinander und gegen rechtsextremistisches Gedankengut engagieren

• Freiwillige Arbeit, zum Beispiel an Schulen, in Sportvereinen oder bei der Freiwilligen Feuerwehr muss aufrechterhalten und unterstützt werden

• Außerdem wollen wir in allen Ortsteilen des Bezirkes jährlich weiterhin Kinderschutzkonferenzen einberufen

Ausbildung

Durch Werbung des Bezirksamtes bei im Bezirk ansässigen Firmen könnten weitere Ausbildungsplätze, Kooperationen und Ausbildungsbündnisse entstehen. Dabei muss das Bezirksamt mit Firmen und der Agentur für Arbeit in den Dialog treten, um ein Ausbildungspaket zu schnüren, welches Schulabgänger/inne/n im Bezirk eine Perspektive bietet.

Termine
05.08.2017 - 06.08.2017 Aktionswochenende: Plakate aufhängen
Wir brauchen eure Unterstützung! Mailt uns gerne, wenn ihr anpacken mögt.
Ort: Treptow-Köpenick
14.08.2017 Beginn Briefwahl
Briefwahl-Unterlagen dürfen nun abgeschickt werden. Beantragung z.B. online möglich.
Ort: Wahlamt Treptow-Köpenick
07.09.2017 (19:00 - 20:30) Podiumsdiskussion des Bürgervereins Friedrichshagen
Erik Marquardt diskutiert mit anderen Direktkandidat*innen über sozialpolitische Themen.
Ort: Rathaus Friedrichshagen, Bölschestraße 87/88
weitere Termine »